Mit dem richtigen Nachtspeichertarif Ihre Stromkosten effektiv senken

Wer mit einer Nachtspeicherheizung oder alternativ mit einer Wärmepumpe heizt, der braucht vor allem in der Nacht vergleichsweise große Mengen an Energie. Für diesen Personenkreis ist ein Nachtstromtarif besonders interessant – allerdings nur, wenn dieser wirklich so gestaltet ist, dass er Ihnen als Verbraucher auch entsprechende Kostenvorteile einbringt. Deshalb ist an dieser Stelle der konkrete Vergleich verschiedener Tarife so wichtig.

Aus genau diesem Grund nutzen gerade Kunden, die auf der Suche nach einem Nachtstromtarif sind, besonders gern unser Angebot, die komplette Suche und Gestaltung Ihres neuen Tarifs von uns übernehmen zu lassen. Wir suchen für Sie am Markt passende Angebote, vergleichen diese und wählen für Sie das günstigste Angebot, das zu Ihren Anforderungen und Wünschen passt, aus.

Hinweise zum geschätzten Verbrauch: 
1 Person: 1.400 kWh, 2 Personen: 2.200 kWh, 3 Personen: 3.000 kWh, 4 Personen: 3.800 kWh

Hinweise zum geschätzten Verbrauch: 
1 Person: 10.000 kWh, 2 Personen: 20.000 kWh, 3 Personen: 30.000 kWh, 4 Personen: 40.000 kWh

Was genau ist eine Nachtspeicherheizung?

Nachtspeicherheizungen arbeiten mit Strom als Energieträger. Im Prinzip ist die Nachtspeicherheizung eine reine Stromheizung, die über Nacht Energie speichert und diese dann den Tag über verwendet, um zu heizen. Dabei haben Nachtspeicherheizungen das Problem, das alle reinen Stromheizungen mitbringen – sie sind verhältnismäßig ineffizient.

Sie bringen aber auch einige Vorteile mit. Denn eine Nachtspeicherheizung – gern auch als Nachtspeicherofen bezeichnet – ist leicht zu installieren. In der Anschaffung waren diese Heizungen auch über viele Jahre hinweg sehr günstig. Dazu kommt, dass hier keine Rohre und kein komplexes Heizungssystem verlegt werden muss. Als weiterer Pluspunkt ist die kinderleichte Bedienung der Nachtspeicheröfen zu benennen. Kein Wunder also, dass die Nachtspeicherheizung vor allem in großen Miethäusern über Jahrzehnte hinweg die bevorzugte Heizmethode war.

Heute gibt es noch immer moderne Heizmethoden, die auf Heizstrom angewiesen sind. Das trifft vor allem auf Wärmepumpen zu. Allerdings gibt es dabei einen erheblichen Unterschied. Während bei einer klassischen Elektroheizung, wie Nachtspeicheröfen sie darstellen, allein durch den Strom die Wärme erzeugt wird, nutzt die Wärmepumpe die thermische Energie ihrer Umgebung, um diese in Wärmeenergie umzuwandeln. Für diesen Prozess braucht sie allerdings Strom. Damit ist der Stromverbrauch einer Wärmepumpe, gemessen an der Wärme, die Sie tatsächlich produziert, viel niedriger als der einer Nachtspeicherheizung.

Warum wurde die Nachtspeicherheizung entwickelt?

Die Nachtspeicherheizung ist eine Entwicklung der 1950er-Jahre. Damals wurde nachts kaum elektrische Energie verbraucht, weshalb die meisten Kraftwerke über Nacht heruntergefahren wurden oder in einem stark gedrosselten Tempo fuhren. Das wiederum macht die Stromproduktion deutlich teurer, als wenn rund um die Uhr die Kraftwerke bei voller Auslastung betriebsbereit gewesen wären.

Die Nachtspeicherheizung bot Energieversorgern und Kraftwerkbetreibern nun eine Möglichkeit, auch in der Nacht viel Strom loszuwerden und so die Stromproduktion gleichmäßig hochzuhalten. Da die Nachtspeicherheizung in der Nacht den Strom zieht, den sie in der Nacht und am folgenden Tag verbraucht, war der Stromverbrauch zu Zeiten, da die Nachtspeicherheizung zu den führenden Heizungsmodellen gehörte, gerade in der Nacht sehr hoch.

Um die Nutzung von Nachtspeicherheizungen interessanter zu gestalten und mehr Menschen von der Praktikabilität zu überzeugen, wurde vonseiten der Energiekonzerne das Konstrukt des Tag- und Nachtstroms entwickelt. Wer künftig mit Nachtspeicherheizung heizte, konnte für den Strom, den er in der Nacht abnahm, einen vergünstigten Tarif in Form des Nachtstromtarifs erhalten. Aus diesem Grund wird der Nachtstrom bis heute auch als „Niedrig-Tarif-Strom“ bezeichnet. In Haushalten, deren Hauptstromverbrauch des Nachts stattfindet, ist das auch heute noch eine hervorragende Lösung.

Warum gilt die Nachtspeicherheizung als umweltschädlich?

Die bis in die 70er-Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts währende Begeisterung für Nachtspeicherheizungen ist inzwischen längst erkaltet. Dennoch wird noch immer in manchen Bereichen mit Nachtspeicherstrom geheizt. Das Problem dabei ist die geringe Effizienz dieser Heizart. Der Stromverbrauch ist im Vergleich zu der erzielten Wärme sehr hoch. Das verursacht bei einem normalen Stromtarif sehr hohe Kosten und bei der Produktion der notwendigen Energie einen hohen Emissionsausstoß.

Den Vorstoß der Bundesregierung, Nachtspeicherheizungen für Häuser mit weniger als fünf Wohneinheiten als Heizungsart komplett zu verbieten, hat der Bundestag allerdings kassiert. So ist der Einbau von Nachtspeicherheizungen weiterhin erlaubt – auch wenn viele Verbraucher inzwischen auf anderen Heizungsanlagen umgestiegen sind.

Was genau ist der Unterschied zwischen Tag- und Nachtstrom?

Der Unterschied besteht allein in der Zeit der Produktion und der Lieferung oder Nutzung des Stroms. Wann genau die Zeit für die Abrechnung als Nachtstrom beginnt, entscheidet dabei der Energieversorger eigenständig. Diese Zeiten für den Nachtstrom können dabei von Anbieter zu Anbieter stark voneinander abweichen. Auch das kann ein Argument für einen Wechsel sein und sollte bei einem Vergleich verschiedener Angebote unbedingt berücksichtigt werden.

Wie funktioniert das mit dem Nachtstrom?

Wer Nachtstrom bezieht, erhält seinen Strom in zwei verschiedenen Tarifen. Einmal wird der Tagstromtarif abgerechnet. Dieser ist in der Regel etwas teurer als ein „normaler“ Stromtarif. Im Gegenzug ist der Strom im Nachttarif oftmals günstiger als Strom in einem „normalen Tarif. Unter dem Strich liegen die Ersparnisse beim Nachtstrom je nach Anbieter zwischen 10 und 20 %.

Da der Tagstrom sich etwas teurer gestaltet, und dieser Faktor durch die Nachtstromnutzung ausgeglichen werden muss, lohnt sich die Nutzung eines Nachtstromtarifs nur dann, wenn deutlich mehr als 50 % des Stromverbrauchs in der Zeit des Nachtstromtarifs liegt.

Nachtstrom wird zumeist über Zweitarifzähler geliefert

In den meisten Fällen ist die Voraussetzung für eine Nutzung eines Nachtstromtarifs, dass Sie über einen Zweitarifzähler verfügen. Hier wird über den einen Zähler der Tagstrom abgerechnet und über den anderen Zähler der Nachtstrom. Der Wechsel von Tag auf Nachtstrom erfolgt zu dem vom Anbieter festgelegten Zeitpunkt. Dabei wird das Signal für den Zählerwechsel vom Anbieter selbst ausgelöst.

Tipp

Es gibt auch einige Anbieter, die einen Nachtstromtarif ohne einen zweiten Stromzähler ermöglichen. Sollten Sie tatsächlich nicht über einen zweiten Stromzähler verfügen, wäre dies im Rahmen eines Anbietervergleichs auf jeden Fall auf den Vergleichsmasken für die verschiedenen Anbieter anzugeben.

Kann auch nur ein Wechsel des Nachtstromanbieters erfolgen?

Inzwischen gibt es auch eine ganze Reihe überregionaler Anbieter, die auch einen Wechsel nur des Nachtstromanbieters zulassen. Zähler und Zuleitungen bleiben nach wie vor im Besitz des jeweiligen Netzbetreibers. Dieser ist auch zuständig für notwendige Wartungsarbeiten, Zählerwechsel oder bei Störungen.

Warum lohnt sich ein Vergleich verschiedener Tarife für Nachtstrom?

Lange Zeit war es so, dass ein Nachtstromtarif ausschließlich vom örtlichen Grundversorger angeboten wurde. Das lag unter anderem daran, dass das Signal zum Umschalten von einem Tarif auf den anderen, nicht über endlose Strecken verschickt werden kann. Inzwischen gibt es allerdings auch eine ganze Reihe überregionale Anbieter, die den Wechsel entsprechend interessant gestalten können.

Dazu kommt der Faktor, dass nicht jeder Grundversorger für den Nachtstrom wirklich vergünstigte Konditionen bietet. Mancher Grundversorger bietet heute nicht einmal mehr einen eigenen Nachtstromtarif an. War dies bis vor einigen Jahren noch verpflichtend vorgeschrieben, hat die Gesetzgebung hier den Energieversorgern freie Hand bei der Tarifgestaltung gelassen.

Darüber hinaus unterscheiden sich die Nachtstromtarife der Energieversorger teilweise erheblich. Das liegt an verschiedenen Aspekten. Da wäre beispielsweise:

Die Zeit, in welcher der Nachtstrom angeboten wird

Je länger diese Zeitspanne bemessen ist, desto größer ist der Zeitraum, in dem Verbraucher von dem vergünstigten Stromangebot profitieren. Deshalb macht es Sinn, bei der Auswahl auf einen Anbieter zu achten, der einen möglichst langen Zeitraum für die NT-Abrechnung wählt.

Der generelle Nachtstromtarif

Der Niedrig-Preis-Tarif (NT) hält heute leider nicht mehr bei jedem Anbieter, was der Name verspricht. Zuweilen ist der Unterschied zum normalen Stromtarif so niedrig, dass sich der Tarif nur lohnt, wenn der Stromverbrauch in der Nacht ein Vielfaches höher ist als am Tag. Da dies selbst mit einer Nachtspeicherheizung nicht unbedingt erreicht werden kann, sollten Sie hier genau auf die Details achten.

Generell lässt sich festhalten, dass es eine ganze Reihe spannender Nachtstromtarife gibt, die Ihnen ein deutliches Ersparnis im Vergleich zu klassischen Stromtarifen einbringen können. Wichtig ist dabei zu wissen, dass Sie nicht in jedem Postleitzahlengebiet von jedem Angebot profitieren können. Außerdem sollten Sie beim Vergleich der einzelnen Tarife genau wissen, worauf es bei dieser Art von Stromtarif zu achten gilt.

Schon gewusst?

Wir bieten Ihnen das Rundumsorglos-Paket. Wenn Sie unsere Experten beauftragen, einen Stromvergleich vorzunehmen, wird aus allen Ihnen zur Verfügung stehenden Nachtstromtarifen der ausgesucht, der am besten zu Ihnen, Ihren Wünschen und Ihrer Verbrauchssituation passt. Doch nach einem Wechsel ist unser Service nicht beendet. Wir kontrollieren einmal im Jahr den Markt für Sie und prüfen, ob es Angebote gibt, die für Sie noch besser wären. So haben Sie die Möglichkeit, jedes Jahr aufs Neue Stromkosten zu sparen und immer Strom aus dem besten Tarif zu beziehen.

So funktioniert der Anbieterwechsel für Nachtspeicherstrom?

Sie möchten lieber selbst einen Tarifvergleich vornehmen, um zu prüfen, ob ein Wechsel Ihres Energieversorgers sich wirklich für Sie lohnt? Dann sollten Sie folgendermaßen vorgehen und dabei einige wichtige Punkte auf jeden Fall beachten:

  • Als Erstes geben Sie im Tarifvergleich Ihre Postleitzahl ein. Das ist gerade beim Nachtstromtarif besonders wichtig, weil hier nicht jedes Angebot in jedem Postleitzahlengebiet zur Verfügung steht.
  • Anschließend müssen Sie Ihren Stromverbrauch für den Nachtstrombereich angeben.
  • An dieser Stelle werden Sie auch gefragt, ob Sie über einen Doppeltarifzähler verfügen. Verfügen Sie nicht über zwei Zähler, reduziert sich das Angebot von Nachtstromtarifen erheblich. Dennoch ist es möglich auch ohne einen zweiten Zähler einen solchen Anbieter zu finden.
  • Nun prüfen Sie als erstes, ob es ein Angebot Ihres Grundversorgers vor Ort gibt und wie genau dieses im Vergleich zu Ihrem aktuellen Tarif ausfällt
  • In der Folge haben Sie die Möglichkeit, die ersten Tarife miteinander zu vergleichen. Um die Tarife, die Sie wirklich interessieren, weiter einzugrenzen, haben Sie auch die Möglichkeit, die Filterfunktion zu nutzen. Hier können Sie sich beispielsweise auf nachfolgende Dinge konzentrieren:
    • Tarife mit Öko-Strom
    • Tarife mit Bonus Angeboten
    • Die konkreten Nachtzeitphasen
    • Preisgarantie
    • uvm.
  • Haben Sie alle Filter gesetzt, wird Ihnen eine Liste mit Tarifen angezeigt, die konkret Ihren Anforderungen entsprechen. Dabei sollten Sie genau darauf achten, ob die ersten Anbieter wirklich die besten sind, oder ob es sich dabei einfach um gesponserte Angebote handelt. Diese werden dann aufgrund eines entsprechenden Deals zwischen dem Anbieter und dem Vergleichsportal als Erstes gezeigt, ohne dass dabei die Qualität des Angebots eine Rolle spielt. Solche gesponserten Angebote müssen allerdings entsprechend gekennzeichnet werden.
  • Wenn Sie sich einen Überblick über die verfügbaren Angebote verschafft haben, suchen Sie drei bis vier Angebote heraus und sehen sich diese ganz genau an. Aus diesen drei bis vier Angeboten sollten Sie nun den Tarif auswählen, der am besten zu Ihnen und Ihrem Verbrauchsverhalten passt.
  • Jetzt geben Sie noch das Datum für eine fristgerechte Kündigung bei Ihrem bisherigen Energieversorger an und schon kann der Wechsel erfolgen.